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Frankreich 2026

Internatsreise Frankreich 2026 Gruppenbild UTAH

Am 31. August 2026 hieß es für uns früh aufstehen: Um sechs Uhr morgens starteten wir mit zwei Kleinbussen vom Herz-Jesu-Internat in Richtung Frankreich. Mit dabei waren unter anderem unser Direktor, Professor Neumayer und Professor Wenninger. Unsere Route führte über München zum Bodensee, wo wir unsere erste Jausenpause einlegten, und anschließend quer durch die Schweiz.

Unser erstes Ziel in Frankreich war Dijon. Dort schlenderten wir durch die Altstadt und probierten den Senf, für den die Stadt bekannt ist. Nach der langen Fahrt tat es gut, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Allerdings verlief der erste Tag nicht ganz ohne Panne: Ein Koffer ging verloren. Eine Geschichte, die uns noch länger begleiten sollte.

Viel Zeit zum Ausschlafen blieb uns auch danach nicht. Bereits um sechs Uhr ging es weiter zum Schloss Versailles, das wir gegen halb elf erreichten. Beim Rundgang durch die prunkvollen Säle und die weitläufigen Gärten gab es einiges zu bestaunen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen setzten wir unsere Fahrt nach Caen fort. Die Stadt war unser Ausgangspunkt für die nächsten Tage in der Normandie. Dort stand zunächst ein Rundgang durch die Stadt mit ihrer Burg auf dem Programm. Bei unserem Besuch in einem Museum zum D-Day erfuhren wir anschließend mehr über die Landung der Alliierten in der Normandie und die Geschichte der Region im Zweiten Weltkrieg.

Mit diesen Eindrücken ging es am folgenden Tag an die Küste. Nach einem Frühstück mit Croissants und Baguettes fuhren wir zum Sword Beach und gingen im Meer baden.

Austern-Verkostung an der Strandpromenade am Juno Beach

Danach führte uns der Weg zum Juno Beach, wo wir in einem örtlichen Fischereibetrieb Austern kauften. Diese aßen wir später direkt am Strand. So etwas gibt es bei uns im Internat schließlich nicht alle Tage. Zum Abendessen kamen wir wieder gemeinsam in einem Lokal zusammen.

Von der Küste ging es bei unserem nächsten Ausflug in die Hafenstadt Honfleur. Wir erkundeten die Stadt und besuchten ein kleines Kunstmuseum mit Werken des Impressionismus.

Nach dem Mittagessen führte uns die Fahrt zu einem Cidre-Bauernhof. Dort erfuhren wir, wie Cidre und Apfelsaft hergestellt werden, und durften anschließend probieren. Besonders der Apfelsaft hatte es uns angetan. Entsprechend groß fiel der Einkauf aus, wobei vor allem unser Direktor ordentlich zuschlug.

Auch beim Ausflug nach Bayeux kam das gemeinsame Essen nicht zu kurz. Zuerst besichtigten wir die Kathedrale, an der sich verschiedene Baustile erkennen ließen.

Danach war Zeit für eine ausgiebige Jause, bevor es zum Utah Beach weiterging. Im dortigen Museum zur Landung der Alliierten beeindruckten uns besonders die ausgestellten Originalfahrzeuge und Waffen.

Überhaupt gehörten die Jausen für uns zu den schönsten Momenten unterwegs. Französisches Baguette, Feigen-Nuss-Brot, französischer Käse, Salami und frisches Obst kamen immer wieder auf den Tisch. Dabei wurde ordentlich zugegriffen, und zu erzählen gab es nach den Ausflügen genug. Wir saßen beisammen, redeten über das Erlebte und ließen uns das Essen schmecken. Gerade diese Pausen taten unserer Gemeinschaft gut. Zwischen den Besichtigungen blieb so auch Zeit füreinander.

Als wir Caen schließlich verließen, führte uns der Weg zunächst nach Amiens. Dort besichtigten wir die große Kathedrale und frühstückten anschließend, bevor es weiter in die Champagne ging.

Hier machten wir es uns bei einer weiteren Jause mit Blick auf die Weinberge gemütlich. Später besuchten wir einen Champagnerbauern, bei dem auch eine Verkostung auf dem Programm stand.

Jause mit Blick auf die Weinberge der Champagne
Lichtshow an der Kathedrale von Reims

Mit Reims erreichten wir schließlich die letzte Station unserer Reise. Nach dem gemeinsamen Abendessen machten wir noch einen Spaziergang durch die Stadt und sahen uns eine Lichtshow an der Kathedrale an. So konnten wir den letzten Abend noch einmal gemeinsam genießen, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Hause ging.

Um sechs Uhr saßen wir wieder in den Bussen und machten uns auf den Weg durch Deutschland. In München legten wir noch einen letzten Stopp zum Essen in einem Gastgarten ein. Gegen 15 Uhr kamen wir wieder in Salzburg an.

Wenn wir an die Reise zurückdenken, bleiben uns neben den vielen besuchten Orten vor allem die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung. Dazu gehören das Baden im Meer genauso wie die ausgiebigen Jausen und die Zeit, die wir miteinander verbracht haben. Danke an alle, die diese Reise organisiert und uns begleitet haben!

Und wegen des verlorenen Koffers: Ja, der gehörte tatsächlich einem von uns beiden.

Von Xaver (8a) und Bennet (6nb)
Redaktion: Prof. Fabian Wenninger

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